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Immobilienprojekt „Stuttgarter Tor“ Reutlingen

Immobilienprojekt „Stuttgarter Tor“ Reutlingen

Nach einer fast vierstündigen Sitzung stand der Sieger für das Gebäude am Bahnhof direkt neben dem Parkhaus fest. Die Jury bestehend aus der Oberbürgermeisterin Frau Barbara Bosch, der ersten Bürgermeisterin Frau Ulrike Hotz, dem Juryvorsitzenden Prof. Dr. Franz Pesch, Vertretern aller Gemeinderatsfraktionen, externen Fachberatern und der Schöller & Partner GmbH entschied sich für den Modellentwurf der Planungsgemeinschaft Seidenspinner/Daller.

In der ersten Phase hatte die Stadt Reutlingen im Jahr 2010 einen offenen Ideenwettbewerb zur städtebaulichen Planung für das Gebiet City Nord ausgelobt. Aufgabe war, dem Gebiet ein neues Erscheinungsbild zu verleihen sowie die Attraktivität für das Wohnen und Arbeiten zu steigern. Unter Einbeziehung von Bürgerbeteiligungsprozessen überzeugte in der zweiten Phase im Rahmen eines Workshops von den vier platzierten Arbeiten das Konzept des Büros Hähnig/Gemmeke im Ganzen. Auf dieser Grundlage wurde in der dritten Phase für das konkrete Bebauungsplanverfahren „Stuttgarter Tor“ ein Architektenwettbewerb ausgelobt. Zielvorgabe war ein Bauvorhaben, welches eine beispielhafte strukturell- funktionale sowie gestalterische Lösung bietet und als Initialzündung für nachfolgende bauliche Maßnahmen im Gebiet City Nord dient.

Das nun geplante Gebäude wird mit seinen insgesamt 16 Stockwerken eine Gesamthöhe von rund 55 m erreichen. Auf einer Gesamtfläche von ca. 7.000 m2 sollen Wohneinheiten sowie Büro- und Praxisräume und Gastronomieflächen mit Ausblick über Reutlingen bis in Richtung Stuttgart und Albtrauf entstehen.

Auch der Name „Stuttgarter Tor“ kommt nicht von ungefähr. Hiermit wird neben dem Tübinger Tor, dem Garten Tor und dem Alb Tor auch das vierte Reutlinger Altstadttor mit Anbindung an die L378 und somit in Richtung Stuttgart wieder zum Leben erweckt.

In Zusammenarbeit mit der Stadt und der Planungsgemeinschaft Seidenspinner/Daller beginnt im weiteren Verfahren nun die Überarbeitung und Optimierung des Modellentwurfs. Auf Grundlage dieser Planungen erfolgt in der nächsten Phase die Weiterbearbeitung des Bebauungsplans.

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